Einladung zum Grillfest am 16. September 2016

Unser Grillfest steht vor der Tür. Entgegen unserer Gewohnheiten findet in diesem Jahr unser Grillfest an einem FREITAG statt.

Termin: Freitag den 16. September 2016
Uhrzeit:  ab 17.00 Uhr
Ort:   Grillplatz „Pützemichplatz“, Hennef-Happerschoß
zwischen Pützemichweg und Scheiderwiese

Ihr solltet gute Laune, Besteck, Geschirr und Gläser mitbringen. Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt. Falls nicht, werden wir trotzdem unseren Spaß haben. Geld braucht Ihr nicht mitzubringen, denn Ihr seid zum Grillfest herzlich eingeladen!


Der Grillplatz liegt im Hennefer Ortsteil „Happerschoß“. Happerschoß erreicht man über die L 352 sowohl aus Richtung Allner als auch aus Richtung Neunkirchen-Seelscheid. Zur Orientierung im Ort beachtet bitte den beigefügten Kartenausschnitt. Parkmöglichkeiten befinden sich oberhalb des Platzes (Scheiderwiese) sowie auf dem „Feldweg“ neben dem Platz und am Klärwerk ca. 50m unterhalb des Platzes. Auf dem Pützemichweg selbst sollen keine Fahrzeuge geparkt werden, da ansonsten die Zufahrtswege für Anwohner und Feuerwehr behindert werden. Weitere Informationen zum Grillplatz könnt Ihr im Internet auf der Seite des „Heimatvereins Happerschoß“ www.heimatverein-happerschoss.de nachschauen.
 

Meldet euch bitte telefonisch oder per E-Mail bei mir (Axel Aretz) an:

Telefon: 02241/402865 (Anrufbeantworter)
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rückantwort bitte spätestens bis zum 14. September 2016 !!!

 

10 Jahre ADAC GT Masters - Das Finale am Hockenheimring

Für das Finale der 10. ADAC GT Masters Saison möchten wir allen Club-Mitgliedern ein besonderes Angebot machen.

  • 10 Jahre ADAC GT Masters – VIP-Tagesticket:
  • Eine Eintrittskarte für das Finale des ADAC GT Masters am Samstag (01. Oktober 2016)
  • Zugang zur ADAC Hospitality
  • Zugang zur ADAC GT Masters Startaufstellung
  • inkl. Parkticket

Preis 99 €

Im Anhang finden Sie einen Flyer mit allen wichtigen Informationen.

 

Frustrierendes Rennwochenende für Fabian Schiller in Le Castellet

Ein Reifenschaden und eine unverschuldete Kollision kosteten den deutschen Renault-Piloten viele Punkte

Das vierte Rennwochenende der Renault Sport Trophy lief für Fabian Schiller alles andere als erwartet. Nachdem der Troisdorfer Rennfahrer die bisherigen Saisonläufe dominiert hatte und souverän an der Tabellenspitze lag, musste er auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet völlig unverschuldet einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Am Samstag schied der Pilot des belgischen Teams Marc VDS Racing im Langstreckenrennen der französischen Sportwagenserie nach einem Reifenschaden aus, tags darauf fuhr ihm im Sprint ein übermotivierter Konkurrent ins Heck, so dass er sich nur mit Mühe ins Ziel retten konnte. In beiden Rennen hatte der gebürtige Bonner bis zu den Zwischenfällen in Führung gelegen.

Obwohl Fabian Schiller noch nie zuvor eine Runde auf dem Grand Prix-Kurs von Le Castellet gedreht hatte, fuhr der 19-jährige Azubi im Vertrieb der Maschinenbau Kitz GmbH aus Troisdorf optimistisch an die Côte d’Azur. Gegenüber dem vorangegangenen Rennen auf dem österreichischen Red-Bull-Ring, wo er reglementbedingt noch 80 Kilogramm Handicapgewicht an Bord seines Renault R.S.01 hatte, musste er in Frankreich lediglich mit 30 Kilo Ballast antreten. Dies zahlte sich zunächst auch aus, denn in 2:02,259 Minuten umrundete er den 5,842 km langen Kurs im Qualifying als Zweitschnellster und musste sich Polesetter Fran Rueda aus Spanien im zweiten Marc-VDS-Auto mit 26 Tausendstelsekunden Rückstand nur denkbar knapp geschlagen geben.


Als das Pace-Car das Feld am Samstag zum fliegenden Start auf die Reise in das 70-minütige Endurance-Rennen schickte, erwischte Schiller einen guten Start und konnte sich bereits auf der ersten Metern neben seinen Teamkollegen Rueda setzen. In einem packenden, aber stets fairen Rad-an-Rad-Duell ging es durch die ersten drei Kurven, bis sich Schiller schließlich durchsetzte. Anschließend zog das Mitglied des AMC Siegburg kontinuierlich an der Spitze auf und davon und vergrößerte seinen Vorsprung pro Runde um jeweils fast eine Sekunde. Bereits nach etwa zehn Minuten jedoch platzte ausgerechnet auf der Start-Ziel-Geraden der linke Hinterreifen und Schiller musste seinen Sportwagen eine komplette Runde auf der Karkasse des Michelin-Pneus um den Kurs schleppen. Dabei verlor er so viel Zeit, dass eine Fortsetzung des Rennens keinen Sinn mehr gemacht hätte. „Der Reifenschaden kam für mich völlig unerwartet“, berichtete er hinterher. „Solche Dinge passieren zwar immer wieder mal im Rennsport, aber das macht es für mich nicht besser.“

Der anschließende Sprintlauf der Nachwuchspiloten über 25 Minuten plus eine Runde entwickelte sich zu einer Hitzeschlacht. Bereits am frühen Sonntag Morgen, als die Fahrzeuge gegen 9:30 Uhr in die Startaufstellung rollten, wurden 28 Grad Lufttemperatur gemessen, doch der Asphalt heizte sich noch erheblich mehr auf. Wieder erlebten die Zuschauer einen extrem spannenden Start, bei dem sich diesmal sogar gleich drei Fahrzeuge nebeneinander durch die erste Kurve quetschten. Aber wie schon am Vortag behielt Fabian Schiller am Ende die Oberhand und ging knapp gefolgt von Rueda sowie Fredrik Blomstedt in Führung. Nach fünf Runden geriet Schillers Teamkollege unter massiven Druck des Schweden, so dass der Troisdorfer kurzfristig den Rücken frei bekam und sich mit der schnellsten Rundenzeit des Rennens etwas absetzen konnte. Blomstedt fand jedoch bald einen Weg vorbei an Rueda und machte sich anschließend in Schillers Rückspiegel breit.

In einem spannenden Showdown rasten die beiden Rivalen in den letzten Minuten des Rennens Stoßstange an Stoßstange um den Kurs, bis Blomstedt sich in der Mistral-Schikane verbremste und mit Wucht in das Heck von Schillers Marc-VDS-Renault knallte. Mit dem stark beschädigten Auto hatte Schiller der Konkurrenz nichts mehr entgegenzusetzen und humpelte ein weiteres Mal mit einem platten Hinterrad und verbogenem Kotflügel neben der Ideallinie um den Kurs. Dass es dem Sohn des Siegburger Ex-Le Mans-Teamchefs Hardy Schiller dabei immerhin gelang, als Fünfter in die Wertung zu kommen, zeigt, wie groß sein Vorsprung auf den Rest des Feldes zu diesem Zeitpunkt bereits war.

Bei noch maximal 75 zu vergebenden Punkten liegt Schiller in der Nachwuchswertung jetzt mit 103 Zählern acht Punkte hinter Fran Rueda auf Rang zwei. In der Endurance-Wertung konnte er dagegen mit etwas Glück seine Führung verteidigen, da auch die direkten Verfolger bei der Punktevergabe weitgehend leer ausgingen. Die nächsten Rennen finden vom 23. bis 25. September in Spa-Francorchamps statt.

 

 

Vorzeitiges Aus für Fabian Schiller beim ADAC 24h-Rennen

Der Unfall eines Teamkollegen machte die Hoffnung des Sportwagenpiloten auf einen Podiumsplatz zunichte

Die 44. Auflage des Int. ADAC 24 Stunden-Rennens auf dem Nürburgring wird wohl nicht nur den teilnehmenden Rennfahrern sondern auch den mehr als 150.000 Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben. Sintflutartige Regengüsse sind bei dem Marathonrennen zwei Mal rund um die Uhr ja schon fast an der Tagesordnung, aber einen Hagelschauer, der das Asphaltband der Nordschleife im Bereich zwischen Arembergkurve und Fuchsröhre in eine Eisbahn verwandelte, hatten selbst die erfahrendsten Ringkenner noch nicht erlebt. Binnen Sekunden verwandelte sich der Streckenabschnitt in einen der exklusivsten Schrottplätze der Region und letztendlich erreichten nur 101 der 158 gestarteten Fahrzeuge am Sonntag Nachmittag um 15:30 Uhr in Wertung das Ziel. Zu den zahlreichen Favoriten, die leider nicht die Zielflagge sahen, gehörte auch Fabian Schiller. Der Sohn des Siegburger Unternehmers und Ex-Le Mans-Teamchefs Hardy Schiller hatte sich zum ersten Mal der einzigartigen Herausforderung des 24h-Rennens auf der mit 25,378 km längsten Rennstrecke der Welt gestellt und gleich auf Anhieb ein Cockpit ergattert, mit dem er in der Eifel um eine Topplatzierung mitkämpfen konnte. Denn der Weiland-Porsche 911 GT3 MR, an dessen Steuer er sich mit drei anderen Fahrern abwechselte, startete in der Klasse SP7 und mit seinen mehr als 500 PS gehörte der von dem renommierten Porsche-Tuner Manthey aufgebaute Sportwagen zu den schnellsten Fahrzeugen im Feld.


Bereits im Zeittraining unterstrich Schiller seine Ambitionen, zumindest um den Klassensieg ein Wörtchen mitreden zu wollen, denn mit einer Zeit von 8:48,278 Minuten gelang dem Mitglied des AMC Siegburg die drittschnellste Runde, wobei ihm nur die Winzigkeit von zwei Zehntelsekunden auf den späteren Klassensieger fehlten. Entsprechend zufrieden kletterte der gebürtige Bonner anschließend aus dem Porsche heraus. „Ich bin von Anfang an sehr gut mit dem 911er zurechtgekommen. Das Auto lässt sich prima fahren, da hat die Mannschaft von Matthias Weiland wirklich perfekt gearbeitet. Ich denke, wir sind für das Rennen gut aufgestellt.“

Auch der Teamchef zeigte sich sehr beeindruckt von der Leistung des erst 18-jährigen Nachwuchspiloten und schenkte ihm das Vertrauen, sich als Startfahrer ins Getümmel der ersten Runden zu stürzen. Als das Wetterchaos die Rennleitung zur Unterbrechung des Rennens zwang, hatte Schiller sich bereits an die Spitze nach vorne gearbeitet und während die Konkurrenten der Reihe nach von der Strecke flogen, übergab er den Zuffenhausener Sportwagen beinahe unbeschadet zum Restart an seine Mitstreiter. „Ein solches Unwetter bei einem Rennen habe ich noch nie erlebt“, berichtete Fabian hinterher. „Selbst bei nur 40 km/h schwamm das Auto durch Aquaplaning auf. Ich rutschte in die Wiese und berührte zum Glück nur ganz leicht mit dem Heck die Leitplanke, so dass ich weiterfahren konnte. In der Fuchsröhre schob ich bestimmt 10 Zentimeter Eis vor mir her und kam nur mit Mühe den Berg hoch!“

Auch bei seinem nächsten Stint in der Nacht sorgte der Eschmarer für Aufsehen, denn trotz der schwierigen Sichtverhältnisse fuhr er die gleichen Zeiten wie am Tag und brannte in den frühen Morgenstunden sogar die schnellste Rennrunde in den Asphalt. Mit Kurs auf den Klassensieg übergab Schiller das Auto dann an den nächsten Fahrer, doch der verlor bereits in seiner ersten Runde die Kontrolle über den Weiland-Porsche und schlug im Streckenabschnitt Hatzenbach so heftig in die Reifenstapel ein, dass an eine Fortsetzung des Rennens nicht zu denken war. „Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht, dass wir nicht ins Ziel gekommen sind“, gab der ehemalige Formel 3-Pilot zu. „Aber ich bin froh, dass ich nun genau wie mein Vater auch einmal bei einem 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dabei sein durfte. Es war eine tolle Erfahrung und ich danke allen, die an mich geglaubt und mir diese Chance ermöglicht haben. Die Nordschleife ist eine phantastische Rennstrecke und ich würde mich sehr freuen, auch in Zukunft hier noch das eine oder andere Rennen fahren zu dürfen.“

Nun kehrt Fabian Schiller allerdings zunächst in die Renault Sport Trophy zurück, wo er nach zwei siegreichen Rennwochenenden als Tabellenführer bereits in seinem Premierenjahr um den Meistertitel kämpft. Für das belgische Team Marc VDS startet der talentierte Rennfahrer aus dem Rhein-Sieg-Kreis Mitte Juli zur dritten von sechs Veranstaltungen auf dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg.

Text: F. Wagner / Schiller Motorsport